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Elemental Royalty FY 2025

  • 25. März
  • 2 Min. Lesezeit

Elemental nach der EMX-Fusion: Starkes Q4, überzeugendes Gesamtjahr und ein vielversprechender Ausblick

Wer sich die aktuellen Zahlen von Elemental anschaut, könnte versucht sein, direkt beim vierten Quartal einzusteigen – und das lohnt sich auch. Denn Q4 2025 war in vielerlei Hinsicht ein Rekordquartal: Mit 16,0 Mio. US-Dollar Umsatz beziehungsweise 17,2 Mio. US-Dollar inklusive Caserones-Anteil wurde ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahr erzielt. Auch operativ zeigt sich die Stärke – die Produktion stieg auf 4.133 GEOs, nach 2.551 im Vergleichszeitraum. Parallel dazu legten auch die operativen Cashflows deutlich zu und unterstreichen die zunehmende Ertragskraft des Geschäfts. Dies liegt natürlich insbesondere an der praktischen Eingliederung der EMX-Projekte.


Doch so stark das Schlussquartal auch ist: Es bleibt letztlich nur ein Ausschnitt. Viel entscheidender ist für mich der Blick auf das Gesamtjahr – und noch wichtiger: die kombinierte Perspektive nach der EMX-Fusion. Hätte der Zusammenschluss bereits zu Jahresbeginn bestanden, läge der Umsatz bei rund 72,2 Mio. US-Dollar beziehungsweise etwa 87,5 Mio. US-Dollar inklusive Caserones. Diese theoretische Sicht ist zwar nicht offiziell ausgewiesen, hilft aber enorm, die Dimension des neuen, kombinierten Unternehmens besser zu verstehen. Auch das Marktumfeld spielte dabei eine wichtige Rolle: 2025 lag der durchschnittliche Goldpreis bei rund 3.450 US-Dollar je Unze, während Kupfer im Schnitt etwa 5,00 US-Dollar je Pfund erreichte – ein solides Fundament für die starke operative Entwicklung.

Für mich ist genau das der entscheidende Punkt: Diese Perspektive zeigt, dass Elemental nicht einfach nur gewachsen ist, sondern sich strukturell auf ein neues Level gehoben hat. Mehr Assets, breitere Diversifikation und eine deutlich stärkere Cashflow-Basis machen das Unternehmen robuster und skalierbarer.


Der Blick nach vorne rundet das Bild ab. Für 2026 erwartet das Management 17.000 bis 21.000 GEOs sowie einen Umsatz zwischen 76,5 und 94,5 Mio. US-Dollar. Grundlage dieser Prognose sind angenommene Rohstoffpreise von rund 4.500 US-Dollar je Unze Gold und 5,50 US-Dollar je Pfund Kupfer – ein deutlich höheres Preisniveau, das zusätzlichen Rückenwind liefern könnte und was meiner Meinung nach noch etwas zu konservativ angesetzt wurde.


Unterm Strich bleibt für mich ein klarer Eindruck: Q4 zeigt die Dynamik – aber das Gesamtjahr und vor allem die kombinierte Sicht zeigen das eigentliche Potenzial. Mit steigenden Cashflows, wachsender Produktion, erweiterten Finanzierungsmöglichkeiten, dem NASDAQ-Listung sowie der Aufnahme in den GDX-Index (mit weiterem Potenzial für zusätzliche Indexaufnahmen) und einem deutlich größeren Portfolio geht Elemental aus meiner Sicht mit viel Rückenwind in das Jahr 2026.


PS: In der Pressemitteilung wurde zudem hervorgehoben, dass Caserones ab 2026 vollständig im Umsatz berücksichtigt wird und nicht mehr separat ausgewiesen werden muss. Gleichzeitig wird die „Goldmaschine“ Gediktepe künftig keinen wesentlichen Beitrag mehr zu den Goldeinnahmen leisten, was bei der Einordnung der zukünftigen Entwicklung berücksichtigt werden muss.


Den Link zur Pressemittelung findet ihr hier:


Vergesst auch nicht, den Analysten-Call nachher um 16.00Uhr Mitteleuropäischer Zeit:

 
 
 

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